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Ölkunde

Bild in eine Ölflasche von oben
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Gibt es verschiedene Schwarzkümmelarten?

Ja, es gibt verschieden Scharzkümmelarten, aber nur eine essbare. Diese nennt sich nigella sativa in Latein. 
Es gibt dann noch nigella damascena, auch "Jungfer im Grünen" genannt, nigella arvensis, der Ackerschwarzkümmel, oder nigella garidella, eine giftige Art.

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Welche Farbe hat echtes Schwarzkümmelöl?

Diese Frage haben wir schon öfter bekommen. Das Schwarzkümmelöl ist von eher rötlicher Farbe. 

Mir hat einmal eine Dame erzählt, dass ihr erklärt wurde, dass Schwarzkümmelöl von schwarzer Farbe ist. Das stimmt nicht, Erdöl ist das einzige Öl, dass eine schwarze Farbe hat. 

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Wie entsteht eigentlich Schwarzkümmelöl?

Dafür gibt´s eigene Ölpressen. Wir haben eine Schneckenpresse in die wir den Schwarzkümmelsamen einfüllen. Die Samen werden mittels Schnecke zum Presskopf transportiert und ausgepresst. Es kommt einerseits das frische Öl heraus und gleichzeitig der Presskuchen (Schalenreste plus einige Inhaltsstoffe und etwas Öl). Wir haben hierzu viele Fotos und Videos auf unserem Instagram-Kanal, falls du es dir genauer anschauen möchtest :)

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Thymochinon - die Wunderwaffe im Schwarzkümmel?

Thymochinon ist neben Nigellin und Nigellon einer der wertvollsten Inhaltsstoffe im Schwarzkümmel und kommt auch nur im Schwarzkümmel in so hoher Konzentration vor. Es wirkt stark entzündungshemmend, antioxidativ und antibakteriell, unterstützt den Körper, freie Radikale einzufangen und soll auch tumorhemmende Eigenschaften besitzen. 

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Wer is(s)t hier Fett?

Fett ist nicht gleich Fett und bei weitem nicht so schlimm, wie lange behauptet wird. 
Fett ist ein unentbehrlicher Bestandteil für unseren Körper, insbesondere für unsere Nerven und die Leber. Fett hilft bei der Erneuerung verbrauchter Zellen und liefert Energie für unsere Muskeltätigkeit. Es hält uns auch warm.

Ich rede hier natürlich vom "gesundem" Fett, dass vor allem in kaltgepressten Ölen vorkommt und nicht von raffinierten Ölen, die hauptsächlich in Süßigkeiten und Fast Food vorkommen. 

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Schwarzkümmelöl selber machen

Du kannst dir auch ganz leicht dein eigenes Schwarzkümmelöl machen. Dazu brauchst du Bio-Schwarzkümmelsamen und ein "stabiles" Öl wir z.B. Sonnenblumen- oder Rapsöl ebenfalls in Bio-Qualität. Die Samen anquetschen, in ein Schraubglas füllen und mit Pflanzenöl deiner Wahl aufgießen. 4 Wochen stehen lassen und danach abseihen. 
Aber beachte, dass dieses Öl vom Geschmack her viel milder sein wird als gepresstes Schwarzkümmelöl.

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ranziges Öl - wohin damit?

Du hast ein nicht mehr nutzbares, unangenehm riechendes Öl daheim und weißt nicht, wohin damit? Auf jeden Fall nicht in den Abfluss, da richtest du mehr Schaden an als sonst was. In Niederösterreich gibt´s dafür den NÖLI Kübel, darin werden Altspeiseöle und -fette gesammelt und zu Biodiesel aufbereitet. In anderen Bundesländern gibt es ähnliche Kübel, sogar bei der Spar-Gruppe kann Altspeiseöl in Sammelbehälter abgehen. 

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Haltbarkeit von Schwarzkümmelöl

Du kannst das Öl, nachdem du es zum ersten Mal geöffnet hast, in den Kühlschrank stellen, um eine längere Haltbarkeit sicherzustellen. 
Sobald das Öl mit Sauerstoff in Berührung kommt, fängt es an zu oxidieren und wird "schlecht", daher immer darauf achten, dass du das Öl nach dem Nutzen wieder gut verschließt.

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Kaltgepresst? - was heißt das überhaupt?

Kaltgepresst an sich gibt es nicht. Bei jedem Pressdurchgang entstehen durch den hohen Druck in der Ölpresse Temperaturen bis zu 170°C. Die Umwandlung von ungesättigten Fettsäuren in Transfettsäuren findet erst bei viel höheren Temperaturen statt, nämlich bei der Umwandlung von flüssigen Ölen in halbfeste Fette, wie Margarine. Hier brauchst du dir also keine Sorgen machen.  

Viele Ölhersteller schauen aber darauf, dass beim Pressvorgang nicht mehr als 60°C erreicht werden, nehmen dadurch aber in Kauf, erheblich weniger Ölausbeute zu bekommen. 

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Enthält Schwarzkümmel Vitamin D?

Nein, im Schwarzkümmel und daher auch im Schwarzkümmelöl ist kein Vitamin D enthalten. Dafür aber sehr viele andere wichtige Inhaltsstoffe: Beta-Karotin, Biotin, Folsäure, Magnesium, Selen, Vitamin B1, B2, B6, C und E sowie Zink. 

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Wie viel Omega-3 ist in Schwarzkümmelöl?

Wer auf der Suche nach einem guten Omega-3 Lieferanten ist, wird mit Schwarzümmelöl nicht glücklich. Da empfehle ich eher zu Leinöl oder Hanföl zu greifen. 
Bei der Laboruntersuchung unseres Schwarzkümmelöls ist herausgekommen, dass weniger als 0.1% Anteil an Omega 3 enthalten ist.

Disclaimer/Haftungsausschluss

  • Diese Website basiert auf meiner Dipl. Kräuterpädagoginnen-Ausbildung, vertiefender Fortbildungen und Erfahrungswerten sowie. Sie sollen keinesfalls auffordern, sich selbst zu behandeln, eine ärztliche Behandlung oder Medikation abzubrechen oder sogar zu ersetzen.

  • Meine Aussagen über die Wirkungsweisen der einzelnen Rohstoffe sowie der aufgeführten Rezepte und Anwendungshinweise dienen nur zur Information.

  • Ich gebe keinerlei Heilversprechen zur Linderung und/oder Behandlung von gesundheitlichen Problemen und Erkrankungen ab und verspreche auch nichts Derartiges.

  • Wer gegen einen Inhaltsstoff allergisch ist, darf diese Pflanze/dieses Kraut natürlich nicht verwenden! Für die Verwendung in Schwangerschaft, Stillzeit, bei vorliegenden schweren Erkrankungen und für Kinder immer mehr Informationen einholen oder deinen Arzt um Rat fragen‼️

  • Wer meine Rezepte oder Empfehlungen nachmacht, tut dies auf eigene Gefahr.

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