Vom Feld zum Hummus: Wie unsere Kichererbsen wachsen
- Kathi von 14er Bio Öle

- vor 16 Stunden
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Kichererbsen sind aus keiner Küche mehr wegzudenken – Hummus, Falafel, geröstete Snacks, alles längst Alltag. Was viele nicht wissen: Auch bei uns im Marchfeld wachsen Kichererbsen, und der Weg vom Feld bis zum fertigen Hummus ist länger, als man beim Löffel aus dem Glas vermutet. Wir nehmen dich mit.
Eine genügsame Pflanze mit besonderen Ansprüchen
Kichererbsen gehören zu den Hülsenfrüchten und sind eigentlich sehr genügsam – sie kommen mit wenig Wasser aus und mögen es warm und trocken, was sie zu einer guten Wahl für unser Marchfelder Klima macht. Trotzdem ist der Anbau kein Selbstläufer: Die Pflanzen reagieren empfindlich auf Staunässe, und die Aussaat muss zeitlich gut abgepasst werden, damit die jungen Pflanzen weder Frost noch zu große Hitze zu früh abbekommen. Weiters spielt die Triebkraft der Sorte auch eine Große Rolle.
Von der Blüte zur Hülse
Kichererbsen bilden kleine, unscheinbare weiße oder violette Blüten aus, aus denen sich mit der Zeit die charakteristischen kleinen Hülsen entwickeln. Anders als bei vielen anderen Hülsenfrüchten steckt in jeder Hülse meist nur ein bis zwei Samen – das macht die Ernte pro Fläche vergleichsweise aufwendig.
Die Kichererbsen-Ernte
Geerntet wird, sobald die Pflanzen abgereift und die Hülsen bräunlich und trocken sind. Ein gutes Indiz für reife Kichererbsen ist das Rascheln. Wenn man durch den Acker spaziert und an den Pflanzen ankommt, raschelt es überall. Zu diesem Zeitpunkt sind die Kichererbsen selbst hart und lagerfähig – anders als etwa grüne Erbsen, die man frisch isst, werden Kichererbsen praktisch immer in reifem, getrocknetem Zustand geerntet und weiterverarbeitet.
Was nach der Ernte passiert
Nach der Ernte putzen wir die Kichererbsen, das heißt wir trennen die Kichererbsen von Schalenresten, Erdbrocken anderen Pflanzenarten. Nach dem Putzen trocknen wir sie eventuell noch nach, falls diese noch zu feucht sind zum lagern. Haben sie den richtigen Trocknungsgrad, können die Kichererbsen über Jahre gelagert werden. Erst wenn du sie über Nacht einweichst und dann kochst –, werden sie wieder weich und genießbar. Für Hummus werden die gekochten Kichererbsen anschließend mit Tahin, Zitronensaft, Knoblauch und einem guten Öl zu einer cremigen Masse püriert. Genau hier kommt auch unser Sortiment ins Spiel: Ein Löffel Knoblauchöl oder ein Schuss Chiliöl geben deinem selbstgemachten Hummus eine besondere Note, die du im Fertigprodukt aus dem Supermarkt selten findest.
Warum sich der eigene Anbau lohnt
Kichererbsen aus heimischem Anbau sind noch eine Nische – ein Großteil der weltweiten Produktion stammt aus Ländern wie Indien, der Türkei oder Australien. Uns gefällt sie vor allem, weil sie mit wenig Wasser auskommt – bei unserer Klimaentwicklung ein wichtiger Punkt. Dazu ist sie eine super heimische Alternative mit kurzen Transportwegen, bringt ernährungstechnisch einiges mit und passt einfach gut zu unseren restlichen Kulturen wie Sonnenblume, Soja und Schwarzkümmel.

Dein eigener Hummus mit unserem Öl
Falls du Lust bekommen hast, deinen Hummus mal selbst anzusetzen: Kichererbsen über Nacht einweichen, am nächsten Tag weich kochen, mit Tahin, Zitronensaft, einer Prise Salz und etwas Knoblauchöl pürieren. Der Unterschied zum Fertigprodukt ist spürbar, und du weißt genau, was drin ist.





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