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Schwarzkümmelöl ist nicht schwarz

  • Autorenbild: Kathi von 14er Bio Öle
    Kathi von 14er Bio Öle
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit
Schwarzkümmelöl in einer weißen schale neben einer kleinen Glasphiole, in der Schwarzkümmelsamen ausgeschüttet auf einem weißen untergrund liegen. Zwei Schwarzkümmelblüten und ein Korken befinden sich am oberen Rand des Bildes


Wer zum ersten Mal ein Fläschchen Schwarzkümmelöl in die Hand nimmt, ist oft überrascht: Das Öl ist nicht schwarz. Es schimmert in warmen Gold- oder rötlich-braunen Tönen - je nach Herkunft, Ernte und Pressmethode.


Die schwarze Farbe kommt vom Samen selbst, dem kleinen dreieckigen Schwarzkümmelkorn. Das daraus gepresste Öl aber hat eine ganz eigene, charakteristische Farbe - und die verrät eine Menge über Qualität und Verarbeitung.



Wie wird Schwarzkümmelöl hergestellt?


Hochwertiges Schwarzkümmelöl - wie unseres - wird kaltgepresst. Das bedeutet: Die gereiften, getrockneten Schwarzkümmelsamen werden mechanisch bei niedrigen Temperaturen mit einer Schneckenpresse gepresst.


Es werden keine Lösungsmittel verwendet, kein Erhitzen, keine chemische Extraktion, kein Filtrieren. Die Samenfarbe (tiefschwarz) überträgt sich dabei nicht auf das Öl - was ins Öl übergeht, sind die wertvollen Fettsäuren, ätherischen Öle, Phytosterole und natürlich Thymoquinon.




Was beeinflusst die Qualität?

  1. Anbaubedingungen: beispielsweise der Boden, die Intensität der Sonneneinstrahlung, zu viel Regen - viele Faktoren haben einen großen Einfluss auf die Eigenschaften des Öls

  2. Pressdruck und Temperatur: Je schonender gepresst, desto nährstoffreicher das Öl

  3. Filtration: Ungefilterte Öle sind oft nährstoffreicher

  4. Lagerung: Licht, Hitze und Sauerstoff lassen das Öl ranzig werden - daher immer dunkel und kühl lagern



Was verrät der Geruch?


Frisches, hochwertiges Schwarzkümmelöl riecht intensiv-würzig - manchmal mit einem leichten Hauch von Thymian oder Oregano. Das ist kein Zeichen für schlechte Qualität, sondern für einen hohen Gehalt an ätherischen Ölen, darunter Thymochinon und Nigellon. Ein ranziger, altölartiger oder muffiger Geruch hingegen ist ein Qualitätsmangel.



Wo bleibt das Schwarz der Samen?


Wenn wir auf unserem Hof Schwarzkümmelsamen kalt pressen, bleibt neben dem kostbaren Öl ein fester Rückstand übrig: der Presskuchen.


Er enthält all das, was nicht mit dem Öl ausgepresst wurde – also jede Menge wertvolle Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß, sekundäre Pflanzenstoffe, Spuren des ätherischen Öls und die schwarzen Teile des Samens. Der Presskuchen ist schwarz, das Öl rötlich-goldgelb.



Unser Tipp für Erstkäufer

Wenn du Schwarzkümmelöl zum ersten Mal probierst: Sei nicht erschreckt vom intensiven Geschmack und Geruch. Gutes Öl schmeckt kräftig, leicht bitter und scharf. Das ist kein Fehler - das ist Qualität.



Fazit

Schwarzkümmelöl ist nicht schwarz - die Farbe reicht von goldgelb bis rot-braun. Die schwarze Farbe des Samens überträgt sich nicht auf das Öl, dafür aber seine wertvollen Inhaltsstoffe.



 
 
 

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